Standortumfrage im Landkreis Pfaffenhofen: IHK wendet sich an die Unternehmen

Wie beurteilen die Unternehmen den Landkreis Pfaffenhofen als Wirtschaftsstandort? Zum zweiten Mal nach 2015 führt die IHK für München und Oberbayern dazu eine Standortumfrage durch und kontaktiert ab dem 30. Januar 2017 stichprobenartig rund 2.000 Betriebe im Landkreis.

 

In einem kurzen Fragebogen werden die Einschätzungen und Zufriedenheit der Teilnehmer mit allen relevanten Standortfaktoren aus den Bereichen Infrastruktur, Arbeitsmarkt, Kosten, Netzwerke und Wirtschaftsfreundlichkeit der Verwaltung erfasst.

2015 hatte der Landkreis die Gesamtnote 1,9 erhalten. „Wir wollen Politik und Verwaltung unterstützen, diese Erfolgsgeschichte fortzuschreiben. Die Unternehmen kennen die Stärken und Schwächen des Standortes und sind somit die besten Ansprechpartner für die Weiterentwicklung des Landkreises. Alle angeschriebenen Unternehmer sollten sich deshalb an der Umfrage beteiligen“, bittet Eduard Kastner, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Pfaffenhofen. Insbesondere ein besseres Wohnraumangebot für Fachkräfte sowie der Abbau bürokratischer Hürden sind laut Kastner entscheidend für die Zukunft der regionalen Wirtschaft.

KUS-Vorstand Johannes Hofner begrüßt die Befragung: „Die Ergebnisse liefern uns Ansätze zur Ausrichtung der Arbeit in der Wirtschaftsförderung. Auch wenn wir zuletzt mit einer sehr guten Gesamtnote abgeschnitten haben – aus der Befragung heraus wurden ganz konkrete Projekte entwickelt und umgesetzt, um Schwächen weiter entgegenzuwirken“, so Hofner. Ein Beispiel sei das erstmals angebotene Fachkräfteforum mit der Zielsetzung, die Stärken der kleinen und mittleren Unternehmen im Landkreis in den Vordergrund zu stellen und gemeinsam neue Ideen zur Fachkräftegewinnung und -sicherung zu entwickeln. Über 80 Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Personalverantwortliche verschiedener Branchen hatten die Gelegenheit genutzt, sich über neue Wege der Mitarbeiterbindung und Nachwuchskräftesicherung zu informieren.

Die Auswertung der Umfrage erfolgt anonym für alle Landkreise und kreisfreien Städte Oberbayerns sowie für den gesamten Regierungsbezirk. Insgesamt kontaktiert die IHK dafür oberbayernweit rund 50.000 Unternehmen. Die Umfrage­ergebnisse werden Anfang Juni veröffentlicht. Unternehmen, die keinen Fragebogen erhalten, aber an der Studie teilnehmen möchten, können sich an Frau Rebecca Wippersteg oder Frau Aniko Alami bei der IHK für München und Oberbayern, Telefon 089 / 5116 1117 oder wippersteg@muenchen.ihk.de wenden.