Zahlreiche Gespräche und zufriedene Besucher auf der zweiten landkreisweiten Ausbildungsmesse

„Eine gelungene Ausbildungsmesse mit zahlreichen und vielversprechenden Kontakten“, dieses Fazit ziehen das Kommunalunternehmen Strukturentwicklung Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm (KUS) und die Aussteller rückblickend zur zweiten zentralen Ausbildungsmesse für den Landkreis Pfaffenhofen am vergangenen Samstag. Über 1.000 Besucher konnte das KUS als Veranstalter rund um die Anton-Wolf-Halle in Geisenfeld verzeichnen.

Um 9 Uhr fiel der Startschuss und die beiden Messehallen mit ihren 83 Ausstellern öffneten die Tore für die Besucher. Stellvertretender Landrat Karl Huber und KUS-Vorstand Johannes Hofner eröffneten die Messe mit einem offiziellen Rundgang. „Mit über 50 Ausstellern und knapp 1.000 Besuchern war die Ausbildungsmesse 2021 bereits ein großer Erfolg. Wir freuen uns, dass dieses Jahr über 80 Betriebe ihr Ausbildungsangebot in zwei Hallen plus Außengelände präsentieren“, begrüßte Hofner die Besucher, Aussteller, Partner, Sponsoren und Vertreter der Presse.

In den Grußworten wurde die Bedeutung der betrieblichen, dualen Ausbildung unterstrichen. Insbesondere sei es für den beruflichen Werdegang nicht erforderlich, den Landkreis Pfaffenhofen zu verlassen. Dies belege die Vielzahl der Ausbildungsberufe, dualen Studiengänge, Ferienjobs und Praktika, die auf der Messe angepriesen wurden. Vom Automobilkaufmann bis zum Zerspanungsmechaniker boten die teilnehmenden Unternehmen mehr als 110 unterschiedliche berufliche Möglichkeiten für die jungen Nachwuchskräfte an.

Mit facettenreichen Unternehmenspräsenzen vermittelten die Aussteller authentisch und praxisnah, was zukünftige Auszubildende in der Ausbildung erwartet. Die Besucher nutzten die Gesprächsmöglichkeiten rege und informierten sich zu den erforderlichen Schulabschlüssen, den Lehrinhalten sowie zur Ausbildungsvergütung. „Uns war gar nicht bewusst, welche Vielfalt hier im Landkreis geboten ist und welche Ausbildungsmöglichkeiten es bei den ansässigen Firmen gibt“, lautete das Feedback vieler Besucher.

Die Rückmeldung der Aussteller spricht eine deutliche Sprache: „Wir sind überwältigt vom Interesse der Jugendlichen und den vielseitigen qualitativ hochwertigen Gesprächen, die wir bereits führen konnten“, so eines der Resümees. Ein weiterer Aussteller konnte 2021 erfolgreich zwei Auszubildene aus den Messekontakten rekrutieren und ist auch dieses Jahr optimistisch: „Besonders Praktikumsangebote sind heuer hoch im Kurs. Dabei ist dies oftmals der erste Schritt ins Unternehmen und führt nicht selten im Anschluss zur Anstellung in ein Ausbildungsverhältnis“.

Sein abschließendes Wort richtete Hofner an Besucher, Aussteller, Partner und Sponsoren: „Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die uns bei der Durchführung der Messe unterstützt haben.“ Ein besonderer Dank gelte der IHK, der Agentur für Arbeit, der Handwerkskammer mit Kreishandwerkerschaft, welche als Partner gewonnen werden konnten. Zudem dem Wirtschaftsbeirat im Landkreis sowie dem Autohaus Michael Stiglmayr GmbH, den Stadtwerken Pfaffenhofen a.d.Ilm, der Schreinerei Ludwig Mayr GmbH & Co. KG, der Xervon Instandhaltung GmbH, der THIMM Verpackung Süd GmbH & Co. KG und der WOLF Anlagen-Technik GmbH & Co.KG, welche als Sponsoren mitwirkten.

Wer die Messe verpasst hat, dem empfiehlt Hofner einen Blick auf die Webseite www.ausbildungskompass-messe.de. Mindestens noch bis zum Jahresende soll das Aussteller- sowie das Berufeverzeichnis inklusive der Kontaktdaten der Firmen online zur Verfügung stehen. Auch der Ausbildungskompass könne bei der Orientierung behilflich sein. Dieser stehe ebenfalls digital auf der Webseite zum Abruf oder könne kostenfrei beim KUS angefordert werden.

Die Bildergalerie zur Messe ist unter www.ausbildungskompass-messe.de zu finden.

Besucher auf der Ausbildungsmesse 2022.
Die Aussteller freuten sich über zahlreiche Besucher und interessante Gespräche.
Der stellv. Landrat beim Stand der Ilmtalklinik.
Viele Betriebe stellten ihr Ausbildungsangebot sehr praxisnah vor – auch stellv. Landrat Karl Huber durfte beim Verarzten einer Banane Hand anlegen.