Duales Studium – Erfolgreiches Instrument zur Mitarbeiterbindung und Fachkräftesicherung

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Der Fachkräftemangel ist eine der aktuellen Herausforderungen, denen sich klein- und mittelständische Unternehmen täglich stellen. Ein Instrument, dieser Situation wirksam zu begegnen, ist das Duale Studium. Dahinter verbirgt sich ein einzigartiges Modell, welches das wissenschaftlich-akademische Studium erfolgreich mit der vertieften Praxis bzw. der klassischen Berufsausbildung verbindet. So können Unternehmen – egal welcher Größe und Branche – junge, hochqualifizierte Fachkräfte gewinnen und gleichzeitig auch langfristig an das Unternehmen binden.

Über das Modell des Duales Studiums und seine Vorteile informierte die Roadshow „Dual Studieren in Bayern“ in Pfaffenhofen a.d.Ilm. Die Netzwerkveranstaltung wurde gemeinsam von der Initiative „hochschule dual“ und dem Kommunalunternehmen Strukturentwicklung Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm (KUS) für interessierte Firmen in der Region ausgerichtet.

Gastgeber war die Bayernwerk AG, die das Modell bereits seit einigen Jahren anbietet. Stellvertretend berichteten Tobias Marschner, Leiter technische Ausbildung Oberbayern, und Thomas Spieß, Dual Studierender, über ihre Erfahrungen mit diesem Ausbildungs- und Studienmodell.

Theresa Eitel, Geschäftsführung „hochschule dual“, betonte, dass das Duale Studium neben der Fachkräftesicherung und Mitarbeiterbindung noch weitere Vorteile bietet: „Die jungen Nachwuchskräfte bringen ein hohes Maß an Eigeninitiative mit und können das theoretische Wissen direkt in die Praxis umsetzen. Zudem entstehen für die Unternehmen enge Kontakte zur Hochschule, die den gegenseitigen Wissenstransfer erhöhen“, so Eitel in ihrem Vortrag.

Im Rahmen der Podiumsdiskussion wurden die Facetten des Dualen Studium tiefer beleuchtet. Neben den Praxiserfahrungen von Tobias Marschner und Thomas Spieß, beide Bayernwerk AG, berichteten auch Michael Scholze, Handwerkskammer für München und Oberbayern und Armin Adolf, Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern, über ihre Erfahrungen mit dem Dualen Studium. Prof. Dr. Wolf-Dieter Rommel, Vizepräsident der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, verwies im Besonderen auf die Stärken des Verbundstudiums, das so nur in Bayern angeboten wird: „Hier erwerben die Auszubildenden sogar zwei Abschlüsse, eine klassische Berufsausbildung kombiniert mit dem Bachelor-Abschluss“, so Prof. Rommel.

An der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) sind alle Studiengänge dual studierbar. Heike Tessmer vom Career Service der THI erklärte, welche Voraussetzungen im Unternehmen gegeben sein müssen, um ein Duales Studium anzubieten.

Alle Teilnehmer betonten, dass interessierte Unternehmen zunächst genau den eigenen Bedarf analysieren sollten. Es fordere ein hohes Maß an Flexibilität und Betreuungsaufwand, einen Dual Studierenden im unternehmerischen Alltag zu integrieren und mit fachlich anspruchsvollen Aufgaben zu betreuen. Allerdings lohne sich dieses Engagement in mehrfacher Hinsicht. Als Unternehmen gewinnt man so junge, hochmotivierte Fachkräfte, die sich trotz weniger Freizeit, in besonderem Maße im Unternehmen engagieren und auch langfristig als Fachkräfte eingebunden werden können. „Dies zeige sich auch in der geringen Abbruchquote von nur rund vier Prozent“, so Eitel.

Im Anschluss der Podiumsdiskussion stellten die Teilnehmer ihre Fragen zum Dualen Studium und so ging der intensive Erfahrungsaustausch direkt weiter. KUS-Vorstand Johannes Hofner zeigte sich erfreut über die rege Diskussion. „Wir freuen uns über das hohe Interesse. Für klein- und mittelständische Unternehmen im Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm ist das Duale Studium durchaus eine Möglichkeit, junge Nachwuchskräfte frühzeitig zu gewinnen und zu binden. Auch für die heutige Generation Y ist dieses Modell ein interessantes Angebot. Sich einzubringen im Unternehmen, Wertschätzung erfahren und eine erfüllende Tätigkeit sind diesen jungen Menschen oft wichtiger als nur die gute Bezahlung“, so Hofner.

Für weiterführende Informationen zum Modell „Duales Studium“ steht das KUS telefonisch unter 08441-40074-40 zur Verfügung und bietet Unterstützung bei der Kontaktvermittlung zu den jeweiligen Ansprechpartnern von „hochschule dual“ und den Career Services an den umliegenden Hochschulen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]20151110_hochschuledual_Podiumsdiskussion_Foto=KUS

Podiumsdiskussion (v.l.n.r.): Tobias Marschner, Thomas Spieß, Prof. Dr. Wolf-Dieter Rommel, Armin Adolf, Michael Scholze, Heike Tessmer, Theresa Eitel. Foto: KUS

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