Markteintritt China: Chancen, Herausforderungen und Förderprogramme – Informationsveranstaltung des KUS gibt Antworten

[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]Der chinesische Markt durchläuft derzeit einige Turbulenzen. Das Wirtschaftswachstum des Landes pendelt sich aktuell auf einem neuen „Normalniveau“ von 6,9 Prozent ein. Zudem erlebt Chinas Wirtschaft einen tiefgreifenden Strukturwandel. Bislang traditionell starke Branchen wie die Eisen- und Stahlindustrie sowie die Baubranche sind die Verlierer des Wandels. Zeitgleich entstehen neue Wachstumsfelder, nachgefragt von einer stetig wachsenden und gut verdienenden Mittelschicht. Innovationen in den Bereichen Umwelttechnologien, Medizintechnik, Robotik und Elektromobilität bieten neue Wachstumspotenziale. Aber auch im Internethandel, im klassischen Einzelhandel und im Tourismus erschließen sich neue Geschäftsmöglichkeiten. Somit ist China nach wie vor ein vielversprechender Markt und bietet auch klein- und mittelständischen Unternehmen interessante Absatz- und Investitionsmöglichkeiten.

Vor diesem Hintergrund lud das Kommunalunternehmen Strukturentwicklung (KUS) des Landkreises Pfaffenhofen a.d.Ilm gemeinsam mit dem Wirtschaftsbeirat zur Informationsveranstaltung „CHINA als Markt – Chance oder Wahnsinn?“ ins Deutsche Hopfenmuseum Wolnzach ein. Rund 30 interessierte Unternehmen konnten sich einen ersten Überblick über grundlegende Fragen zum Markteintritt China und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen verschaffen. Linda Pichler, seit über 13 Jahren als Beraterin in China tätig, berichtete über die besonderen kulturellen Gegebenheiten vor Ort. „Auch wenn es viel Geduld braucht, so lohnen sich die Anstrengungen. Denn insbesondere hochwertige Produkte „Made in Germany“ sind bei chinesischen Konsumenten sehr beliebt“, so Pichler.

Auf die juristischen Besonderheiten bei Vertragsverhandlungen machte Rechtsanwalt Johannes Weiler aufmerksam. Er gab zudem hilfreiche Tipps zu ersten Gründungs- und Investitionsschritten in China. Über die verschiedenen Markteintrittsbarrieren informierte Johannes Huber, IHK-Experte für Asien. Er stellte zudem das Förderprogramm „Go International“ vor, das Unternehmen bei der Erschließung neuer Märkte mit Fördermitteln für Messeauftritte, Publikationen, Beratung und Zertifizierungen unterstützt.

Auch der Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm lenkt die Aufmerksamkeit auf China. Bereits zum zweiten Mal wird im März 2016 eine Wirtschaftsdelegation der Region 10 in die Partner-Region Foshan reisen. Hannes Schleeh, Geschäftsführer des EGZ Ingolstadt und des China-Zentrums Bayern, stellte das Programm und die Ziele der Reise vor. „Um sich ein eigenes Bild vom modernen China zu machen, ist eine Delegationsreise ideal. Unternehmen können direkt erste Kontakte zu Firmen vor Ort knüpfen“, erläuterte Schleeh. So könne man die chinesische Geschäftskultur am besten kennenlernen und vielleicht das ein oder andere Vorurteil entkräften.

Interessierte Unternehmen aus dem Landkreis können sich für weiterführende Informationen rund um das Thema „Markteintritt China“ direkt an das KUS wenden: telefonisch unter 08441-40074-40 oder per E-Mail an info@kus-pfaffenhofen.de.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]Markteintritt China Infoveranstaltung Landkreis Pfaffenhofen

Die China-Experten freuen sich über eine gelungene Veranstaltung: Hannes Schleeh, Johannes Hofner, Johannes Weiler, Bernd Huber, Linda Pichler, Johannes Huber (v.l.n.r.). Foto: KUS[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_separator color=“grey“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]