Gründerstory Sebastian Amann, AiAuditBuddy & Solviqom GmbH

Gründerstory Sebastian Amann, AiAuditBuddy & Solviqom GmbH

Am Anfang einer Idee hat man diese berühmten Schmetterlinge im Bauch. Man denkt: Das ist genial, das wird riesig, eigentlich bin ich gedanklich schon Millionär – obwohl noch überhaupt nichts existiert. Und dann kommt irgendwann die Realität...

Teil I – Die Idee hinter AiAuditBuddy

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Wie bist du auf die Idee für AiAuditBuddy gekommen – welches Problem wolltest du mit KI lösen?

Portraitbild Sebastian

Ich hatte in meinem eigenen beruflichen Umfeld schon sehr viel mit Audits und Informationssicherheit zu tun und habe gleichzeitig von Studienkollegen, Freunden und Bekannten immer wieder dasselbe gehört: Egal ob großer Konzern oder kleiner Familienbetrieb – sobald eine Zertifizierung, ein Audit oder ein umfangreicher Kundenfragebogen ansteht, entsteht enorm viel manueller Aufwand.

Da sitzen dann teilweise drei oder vier sehr gut ausgebildete Experten über Tage oder sogar Wochen zusammen, lesen Policies, suchen Nachweise aus verschiedenen Systemen zusammen und übertragen Informationen in Excel-Tabellen oder Fragebögen. Und ich habe mir irgendwann gedacht: Diese Menschen könnten in derselben Zeit eigentlich an neuen Sicherheitsmaßnahmen, technischen Verbesserungen oder Innovationen arbeiten.

Zu dieser Zeit war KI natürlich bereits ein riesiges Thema – und ist es heute vielleicht noch mehr. Ich habe mich deshalb gefragt: Warum greift dieses Problem eigentlich noch niemand so richtig mit KI an?

Natürlich gab es bereits große und teilweise sehr teure Compliance- und Management-Suites. Aber mir fehlte ein Werkzeug, das ganz konkret die operative Arbeit abnimmt. Also etwas, das nicht nur Compliance verwaltet, sondern tatsächlich dabei hilft, einen Fragebogen zu beantworten, passende Nachweise zu finden und zu verstehen, wo noch Lücken bestehen.

Genau daraus ist AiAuditBuddy entstanden.

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Was genau kann AiAuditBuddy heute, das Audit- und Zertifizierungsprozesse einfacher macht?

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Im Kern bestehen sehr viele Audit- und Zertifizierungsprozesse aus Anforderungen beziehungsweise Controls, zu denen ein Unternehmen nachweisen muss, dass diese Anforderungen erfüllt werden.

Das klingt zunächst relativ einfach. In der Realität sind die Fragebögen aber oft sehr unterschiedlich aufgebaut, teilweise sehr umfangreich und die dazugehörigen Nachweise über das gesamte Unternehmen verteilt. Manche Dokumente sind aktuell, andere veraltet, manche vollständig und andere decken eine Anforderung nur teilweise ab.

Und genau an dieser Stelle kommt AiAuditBuddy ins Spiel.

Das Unternehmen stellt seine vorhandenen Nachweise und den entsprechenden Audit- oder Kundenfragebogen bereit. Die KI analysiert die Unterlagen, ordnet relevante Informationen den jeweiligen Fragen zu, erstellt Antwortvorschläge und zeigt gleichzeitig, auf welche Nachweise beziehungsweise Fundstellen sie sich dabei stützt.

Aus einer Arbeit, die vorher teilweise Tage gedauert hat, können dadurch in vielen Fällen Minuten oder wenige Stunden werden.

Für mich ist dabei aber wichtig: Die KI ersetzt nicht den Experten. Sie macht den Experten schneller.

Und sie ist eben auch dann verfügbar, wenn der Kollege, der normalerweise jeden Audit-Fragebogen kennt, gerade im Urlaub ist oder schlicht wichtigere Dinge zu tun hat.

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Was war die größte Herausforderung auf dem Weg von der Idee zum funktionierenden Produkt?

Portraitbild Sebastian

Es gab ehrlich gesagt mehrere.

Die erste ist natürlich das Finanzielle. Wenn man sich nicht hoch verschulden möchte und die Entwicklung zunächst aus eigener Tasche finanziert, merkt man sehr schnell, was Softwareentwicklung kostet.

Die zweite Herausforderung war für mich persönlich aber wahrscheinlich noch größer: die Zeit.

Ich habe AiAuditBuddy neben meinem Hauptberuf gegründet. Und wenn man gleichzeitig den Anspruch hat, im Hauptjob weiterhin 110 Prozent zu geben und abends noch ein Unternehmen aufzubauen, dann muss zwangsläufig irgendwo etwas wegfallen. Bei mir waren das sehr häufig Freizeit, Schlaf oder einfach mal ein Abend auf der Couch.

Ich würde mich selbst überhaupt nicht als Supermenschen bezeichnen. Im Gegenteil, ich kann auch sehr gut faul sein. Aber bei so einem Projekt gibt es einfach Phasen, in denen man sich selbst zwingen muss weiterzumachen – und das teilweise über Monate, ohne dass unmittelbar etwas zurückkommt.

Eine weitere Herausforderung fand ich fast noch spannender: Am Anfang einer Idee hat man diese berühmten Schmetterlinge im Bauch. Man denkt: Das ist genial, das wird riesig, eigentlich bin ich gedanklich schon Millionär – obwohl noch überhaupt nichts existiert.

Und dann kommt irgendwann die Realität.

Du hast viel Zeit und Geld investiert, hast tatsächlich ein Produkt gebaut – und stellst fest: Es kennt dich einfach niemand.

Ein gutes Produkt alleine reicht nicht. Man muss Vertrauen aufbauen, sichtbar werden, Kunden überzeugen und immer wieder erklären, warum es einen echten Mehrwert bietet.

Gerade in dieser frühen Phase hat mich das KUS Pfaffenhofen sehr unterstützt, sichtbarer zu werden und Kontakte zu bekommen. Dafür bin ich wirklich dankbar.

Teil II – KI trifft Praxis

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Wie wichtig ist es für euch, dass eure Lösung direkt im Unternehmensalltag eingesetzt und weiterentwickelt wird?

Portraitbild Sebastian

Das ist für uns inzwischen wahrscheinlich einer der wichtigsten Punkte überhaupt.

Genau deshalb haben wir im August dieses Jahres den nächsten großen Schritt gemacht und die Solviqom GmbH gegründet. Damit verbinden wir eine bereits bestehende KI-Lösung mit einem Unternehmen, das seit rund sechs Jahren erfolgreich im Audit-, Informationssicherheits- und Datenschutzumfeld arbeitet: Syngenity.

Für mich gilt gerade im KI-Bereich mehr denn je: Stillstand ist Rückschritt.

Neue Modelle erscheinen teilweise im Abstand von Wochen, Fähigkeiten verbessern sich unglaublich schnell und Dinge, die gestern noch ein Alleinstellungsmerkmal waren, können morgen plötzlich Bestandteil eines Standardmodells sein.

Deshalb muss man sich eigentlich jeden Abend die Frage stellen:
Haben wir heute noch einen echten USP (Alleinstellungsmerkmal) – und warum wird ein Kunde morgen weiterhin genau unsere Lösung nutzen wollen?

Unsere Antwort darauf ist sehr klar: Wir wollen nicht nur auf bessere KI-Modelle warten, sondern diese Technologie mit echtem Wissen aus der täglichen Praxis verbinden.

Und genau dieses Wissen entsteht im Unternehmensalltag.

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Was habt ihr durch den praktischen Einsatz bei Syngenity bisher über eure eigene Lösung gelernt?

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Vor allem eines: Dass sie noch deutlich besser werden kann.

AiAuditBuddy hatte schon vor der Gründung von Solviqom einen guten Stand erreicht. Aber jetzt trifft klassische Software- und KI-Entwicklung auf mehr als 30 Expertinnen und Experten aus Audit, Informationssicherheit und Datenschutz.

Und diese Kombination verändert sehr viel.

Die Kolleginnen und Kollegen wissen aus hunderten Kundenprojekten sehr genau, welche Fragen immer wieder auftauchen, welche Nachweise in der Realität funktionieren, woran Unternehmen regelmäßig scheitern und was ein Auditor tatsächlich sehen möchte.

Dieses Wissen hätte ich alleine gar nicht aufbauen können – egal wie viel Erfahrung ich persönlich bereits in dem Umfeld hatte.

Genau dieses Praxiswissen fließt jetzt Stück für Stück in die neue Version ein, die wir bis Ende des Jahres auf ein neues Niveau bringen wollen.

Und das ist für mich eigentlich der spannendste Teil: Wir entwickeln nicht einfach Funktionen, von denen wir glauben, dass ein Kunde sie brauchen könnte. Wir bekommen jeden Tag Rückmeldung von Menschen, die genau diese Probleme bei realen Unternehmen sehen.

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Wie ist die Zusammenarbeit?

Portraitbild Sebastian

Das war tatsächlich einer dieser Zufälle, aus denen manchmal die schönsten Geschichten entstehen.

Ich hatte Syngenity ursprünglich selbst kontaktiert, weil ich sie gerne als Kunden gewinnen wollte. Ungefähr zur selben Zeit kam aber auch Bastian Härzer, der geschäftsführende Gesellschafter von Syngenity, auf mich zu.

Da wir beide im Landkreis zuhause sind, haben wir uns dann ganz standesgemäß im Müllerbräu getroffen und zunächst einfach über mögliche Formen einer Zusammenarbeit gesprochen.

Aus diesem ersten Gespräch ist innerhalb von ungefähr sechs Monaten viel mehr entstanden: Wir haben gemeinsam die Solviqom GmbH gegründet und AiAuditBuddy vollständig in das neue Unternehmen eingebracht.

Für mich persönlich ist aber noch etwas anderes daraus entstanden. Mit Bastian habe ich einen sehr erfolgreichen Unternehmer an meiner Seite, von dessen Erfahrung und Geschäftssinn ich enorm viel lernen kann. Gleichzeitig unterstützen mich auch seine Frau und das gesamte Backoffice-Team bei unglaublich vielen Themen.

Mit Alexander Klein haben wir außerdem einen weiteren Geschäftsführer bekommen, der sowohl technisch als auch im Auditbereich extrem viel Wissen mitbringt.

Ich könnte inzwischen wahrscheinlich noch einige weitere Namen aufzählen – ich glaube, daran merkt man schon, dass mir die Leute dort inzwischen wirklich ans Herz gewachsen sind.

Und damit kommen wir eigentlich zu unserem wichtigsten USP:

Wir kombinieren moderne KI-Technologie mit dem Wissen von mehr als 30 Experten, die zusammen auf über 1.000 Audittage pro Jahr und mehrere Jahre Praxiserfahrung zurückblicken.

Dieses Wissen soll kontinuierlich in die Qualität unserer Lösungen einfließen.

Es geht also nicht nur darum, ein möglichst leistungsfähiges KI-Modell einzusetzen. Entscheidend ist für uns, was die KI zusätzlich aus der realen Auditwelt lernen kann.

Und ich finde es schon ziemlich cool, dass genau so etwas hier aus Pfaffenhofen heraus entsteht.

Teil III – Sebastian & der Blick nach vorn

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Was fasziniert dich persönlich an der Verbindung von KI und Auditprozessen?

Portraitbild Sebastian

Ich sage es manchmal etwas überspitzt:

Audit ist eher unsexy – KI ist gerade ziemlich sexy.

Und genau diese Kombination finde ich spannend.

Audits und Informationssicherheit wirken auf den ersten Blick oft trocken. Gleichzeitig beschäftigen wir uns dabei mit den Kronjuwelen eines Unternehmens: seinen Prozessen, Systemen, Sicherheitsmaßnahmen, Kundendaten und teilweise hochsensiblen Informationen.

Das bedeutet auch, dass wir mit unserer Technologie eine enorme Verantwortung haben.

Aber gerade das reizt mich.

Eine weitere KI-App für irgendeinen einfachen Anwendungsfall zu bauen, wäre wahrscheinlich wesentlich unkomplizierter. Aber leicht kann eben jeder. Ich finde es viel spannender, KI dort einzusetzen, wo Vertrauen, Qualität und Nachvollziehbarkeit wirklich entscheidend sind.

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Wo siehst du das größte Potenzial von KI im Audit- und Compliance-Bereich?

Portraitbild Sebastian

Das größte Potenzial entsteht meiner Meinung nach ausgerechnet aus einem Thema, das für viele Unternehmen ziemlich anstrengend ist: der zunehmenden Bürokratie und den immer umfangreicheren regulatorischen Anforderungen.

Vor einigen Jahren kannten außerhalb bestimmter Fachbereiche nur wenige Menschen Begriffe wie TISAX, NIS2 oder umfangreiche Informationssicherheits-Audits.

Heute beschäftigen sich plötzlich sehr viele Unternehmen damit.

Und ich glaube, dass dieser Aufwand in den kommenden Jahren weiter steigen wird – nicht zuletzt durch die zunehmende Cyberkriminalität und die damit verbundenen Anforderungen an Unternehmen.

Wir wollen uns nicht darüber beschweren, sondern uns die Frage stellen:

Wenn Audits, Zertifizierungen und Nachweispflichten immer mehr zur Normalität werden – wie können Unternehmen damit wesentlich effizienter umgehen?

Genau dort sehe ich das Potenzial unserer Lösungen.

Die Anforderungen werden wahrscheinlich nicht plötzlich verschwinden. Aber wir können dafür sorgen, dass ein Unternehmen dafür nicht jedes Mal tagelang Experten blockieren muss.

Und wenn man denselben regulatorischen Aufwand wie der Wettbewerb hat, aber nur einen Bruchteil der Zeit dafür benötigt, wird daraus am Ende sogar ein Wettbewerbsvorteil.

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Wo soll die Reise mit AiAuditBuddy hingehen?

Portraitbild Sebastian

Ein Fehler von mir ist wahrscheinlich, dass ich Dinge sehr schnell abhake und sofort zum nächsten Ziel schaue.

Dabei sollte ich gelegentlich auch einmal zurückblicken.

Vor ungefähr eineinhalb Jahren hat die ganze Geschichte damit begonnen, dass ich einen Laptop aufgeklappt und angefangen habe, an einer Idee zu arbeiten.

Heute steckt diese Idee bereits in einer eigenen GmbH mit zwei Geschäftsführern, einem starken Partnerunternehmen und einem ganzen Netzwerk aus Experten, Entwicklern und ersten Kunden.

Mittlerweile darf ich das Produkt Unternehmen vorstellen, bei denen ich vor eineinhalb Jahren niemals gedacht hätte, dass ich überhaupt einmal am Tisch sitzen würde.

Und einer der schönsten Momente ist tatsächlich, wenn du jemandem AiAuditBuddy zeigst, der selbst schon diesen manuellen Auditschmerz erlebt hat – und du siehst während der Demonstration plötzlich dieses Lächeln im Gesicht.

Dann weißt du: Okay, wir lösen hier tatsächlich ein Problem.

Natürlich schaue ich trotzdem sofort wieder nach vorne.

Jetzt hängt auch wesentlich mehr daran. Wir haben ein Netzwerk, wir haben Expertise und wir haben inzwischen eine sehr klare Vorstellung davon, was unsere Lösungen einmal können sollen.

Jetzt müssen wir das auf die Straße bringen.

Und wenn ich ein bisschen träumen darf, wäre wahrscheinlich einer der schönsten Momente irgendwann irgendwo in einem Restaurant oder am Flughafen zu sitzen und zufällig am Nachbartisch zu hören:

„Seit wir Solviqom nutzen, habe ich eigentlich keine Angst mehr vor dem nächsten Audit.“

Wenn wir das erreichen, haben wir sehr viel richtig gemacht.

Alles andere – Wachstum, Umsatz oder vielleicht irgendwann ein großer Unternehmenswert – kommt dann hoffentlich als Ergebnis davon.

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Was sollte man über dich wissen, das man als Gründer eines KI-Startups nicht unbedingt erwarten würde?

Portraitbild Sebastian

Vielleicht, dass ich im Informatikstudium gar nicht so wahnsinnig gut war.

Ich habe mich teilweise wirklich durchgebissen und irgendwann festgestellt, dass mir viele wirtschaftliche Themen mindestens genauso viel Spaß machen. Wahrscheinlich hätte ich auch einen ganz ordentlichen BWLer abgegeben.

Im Nachhinein bin ich darüber aber ziemlich froh.

Heute kann ich beide Welten miteinander verbinden: Ich verstehe genug von IT und Technologie, um mit Entwicklern und technischen Experten auf Augenhöhe über ein Produkt zu sprechen. Gleichzeitig interessieren mich Geschäftsmodelle, Vertrieb, Strategie und Unternehmensaufbau enorm.

Und vielleicht ist das auch etwas, das ich aus der bisherigen Reise mitgenommen habe:

Man muss nicht in allem der Beste sein.

Man muss wissen, worin man gut ist, Menschen finden, die andere Dinge besser können als man selbst – und vor allem weitermachen.

Es wird nicht immer leicht. Es gibt auch Phasen, in denen man an seiner eigenen Idee zweifelt.

Aber ich glaube tatsächlich: Je größer die Anstrengung ist, desto schöner fühlt sich irgendwann auch das Ergebnis an.

Und deshalb möchte ich zum Schluss auch einfach Danke sagen – für die Möglichkeit dieses Interviews und insbesondere an die KUS Pfaffenhofen für die Unterstützung, gerade in den schwierigen Anfangsmonaten.

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Bildquelle Titelbild: Andy Merkl